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Führungskräfte-Coaching für Fachbereichsleitungen im Berliner Bildungssystem

Ein intensives Coachingformat für neu ernannte Fachbereichsleitungen im Unterstützungssystem der Berliner Schullandschaft, das Rollenklärung, Selbstführung, Teamsteuerung und professionelle Kommunikation in einem tragfähigen Lernrahmen verbindet.

PROJEKTKONTEXT

Leadership Lab im Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ) in Kooperation mit dem Schulpsychologischen und Inklusionspädagogischen Beratungs- und Unterstützungszentrum (SIBUZ) Berlin.

AUFTRAGGEBER

Berliner Landesinstitut für Qualifizierung und Qualitätsentwicklung an Schulen (BLiQ).

Zielgruppe

Fachbereichsleitungen im Bereich Schulpsychologie des SIBUZ, die neu in ihrer Führungsrolle sind und ihre Leitungsaufgabe professionell aufbauen und festigen möchten.

Format

Kleingruppen-Coaching mit drei Fachbereichsleitungen, monatlich ein Termin à drei Stunden über zwölf Monate.

Führung, Reflexion und Steuerung im professionellen Kontext

Foto: Unsplash

Kollegialer Erfahrungsaustausch

Zusammenarbeit reflektieren, gemeinsame Perspektiven entwickeln und Veränderung im Team gestalten.

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Gesprächsführung

Kommunikation, Feedback und anspruchsvolle Führungssituationen professionell gestalten.

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Teamsteuerung

Zusammenarbeit, Rollen und Dynamiken im Team wahrnehmen und wirksam begleiten.

Die zielgruppe

Führungskräfte in einem komplexen schulischen Unterstützungssystem

Das SIBUZ verbindet schulpsychologische, inklusionspädagogische und beratende Perspektiven in einem Arbeitsfeld, das hohe fachliche Präzision mit institutioneller Abstimmung und verlässlicher Kommunikation verlangt. Die Fachbereichsleitungen bewegen sich in einem System, in dem sie fachliche Verantwortung tragen, Prozesse koordinieren, Mitarbeitende begleiten und zugleich mit Schulen, Verwaltung, Senatsstrukturen und weiteren Kooperationspartnern abgestimmt handeln.

Im Fokus standen

neu ernannte Fachbereichsleitungen im Bereich Schulpsychologie


Führung in einem vielschichtigen System mit internen und externen Anspruchsgruppen


professionelle Rollenklärung in einer neuen Leitungsfunktion


Teamkultur, Kommunikation und strukturierte Zusammenarbeit


Selbstführung und Resilienz in einem anspruchsvollen Arbeitsfeld

DIE AUSGANGSLAGE

Ein neuer Führungsauftrag braucht Orientierung und einen tragfähigen Reflexionsraum

Der Einstieg in eine Fachbereichsleitung im SIBUZ ist mit einer hohen Verdichtung an Erwartungen, Abstimmungsbedarfen und Verantwortlichkeiten verbunden. Die Leitungskräfte übernehmen Steuerungsaufgaben im eigenen Bereich, vertreten fachliche Perspektiven nach innen und außen und gestalten zugleich die Zusammenarbeit mit benachbarten Fachbereichen, Verwaltung und schulischen Akteuren.

Gerade in dieser Phase ist es wirksam, einen Rahmen zu haben, in dem Führungsfragen sortiert, Erfahrungen eingeordnet und konkrete Handlungsmöglichkeiten entwickelt werden können. Das Coaching setzte genau an dieser Schnittstelle an: zwischen neuer Rolle, wachsender Verantwortung und dem Anspruch, Führung klar, professionell und gesund auszugestalten.

Rollenklärung


Die neue Leitungsfunktion verlangt ein klares Verständnis von Verantwortung, Zuständigkeit und professioneller Positionierung im System.

Systemsteuerung


Fachbereichsleitungen handeln in einem Netzwerk aus Verwaltung, Schulen, Fachkollegien und Kooperationspartnern, das gute Abstimmung und Priorisierung erfordert.

Teamkultur


Neue Leitung wirkt immer auch auf Beziehungen, Erwartungen und Zusammenarbeit im Team und braucht deshalb eine bewusste Gestaltung.

Selbstführung


Nachhaltige Führung entsteht dort, wo Belastungen reflektiert, Ressourcen gestärkt und persönliche Handlungsfähigkeit gesichert werden.

Meine Lösung

Ein kontinuierliches Coachingformat für Rollenaufbau, Praxisreflexion und Transfer

Konzipiert wurde ein kleingruppenbasiertes Coaching, das Führungswissen, kollegialen Austausch und die Bearbeitung konkreter Praxissituationen miteinander verband. Der über zwölf Monate angelegte Prozess schuf einen verlässlichen Rahmen, in dem die Teilnehmenden ihre Führungsrolle schrittweise entwickeln, aktuelle Herausforderungen einbringen und neue Handlungsmöglichkeiten direkt auf ihren Berufsalltag beziehen konnten.

01
Schwerpunkt 1

Rolle und Auftrag

Klärung von Führungsverständnis, Verantwortung, Erwartungen und professioneller Positionierung in einer neuen Leitungsfunktion.

02
Schwerpunkt 2

Struktur im komplexen Arbeitsfeld

Das eigene Aufgabenfeld ordnen, Zuständigkeiten klären, Prioritäten setzen und Orientierung in einem vielschichtigen System gewinnen.

03
Schwerpunkt 3

Kommunikation und Zusammenarbeit

Gespräche sicher führen, Rückmeldung professionell gestalten, Konflikte konstruktiv bearbeiten und Kooperation im Team stärken.

04
Schwerpunkt 4

Selbstführung und Resilienz

Belastungen reflektieren, Ressourcen bewusst nutzen und die eigene Führungsfähigkeit auch in anspruchsvollen Situationen stabil halten.

05
Schwerpunkt 5

Reflexion des Führungshandeln

Aktuelle Fälle aus dem Führungsalltag gemeinsam auswerten, Perspektiven erweitern und wirksame Schritte für die Umsetzung entwickeln.

06
Schwerpunkt 6

Transfer in den Leitungsalltag

Erkenntnisse sichern, Routinen aufbauen und das eigene Führungshandeln über den Coachingprozess hinaus tragfähig verankern.

Die Ergebnisse

Mehr Rollensicherheit, klarere Kommunikation und gestärkte Führung im System

Handlungssicherheit

Die Teilnehmenden gewannen mehr Sicherheit im Umgang mit ihrer Führungsrolle und konnten Entscheidungen klarer und bewusster treffen.

Rollenklarheit

Das Coaching unterstützte dabei, Verantwortung, Aufgaben und professionelle Haltung in der neuen Position präziser auszurichten.

Resilienz und Präsenz

Die Verbindung aus Reflexion, Austausch und konkreter Praxisarbeit stärkte das kohärente Auftreten in der Führungsfunktion.

Wirkprizip

Das Coaching verband persönliche Reflexion mit konkreter Führungsarbeit im schulpsychologischen System.

Führungswissen wurde mit realen Situationen aus dem Berufsalltag der Fachbereichsleitungen verknüpft. Dadurch wurden Kommunikation, Rollenbewusstsein und Steuerungskompetenz unmittelbar anschlussfähig an die Anforderungen im SIBUZ.

Warum das Format wirksam war

Der langfristige Rahmen ermöglichte Entwicklung in aufeinander bezogenen Schritten.
Die kleine Gruppe förderte vertrauensvollen Austausch und kollegiales Lernen.
Konkrete Fälle aus dem Arbeitsalltag machten das Coaching unmittelbar praxisrelevant.
Die Verbindung von Rollenklärung und Selbstführung stärkte die persönliche wie fachliche Wirksamkeit.
Der Transfer wurde kontinuierlich mitgedacht und in den Leitungsalltag eingebettet.

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